Betontechnik

Auf Achse für LEUBE Kunden.

Serviceleistung Betonprüfung.

Beton ist nicht immer gleich Beton. Die Mischung von Zement, Gesteinskörnung, Wasser, Zusatzmitteln und Zusatzstoffen verlangt eine genaue Rezeptur. Seit Jahren betreut LEUBE Techniker Christian Brandl die Kunden vor Ort bei der fachgerechten Betonherstellung. Einige Tests lassen sich auch im Labor nachstellen, aber Tunnelprüfungen kann man nur vor Ort machen“, erzählt Brandl. Der Ausbau des Tauerntunnels war dabei eines der größten Projekte, die er bis jetzt betreut hat.

So war der Ablauf: Um die Frühfestigkeit des Betons zu prüfen, fährt der Techniker in die neue Tunnelröhre ein. Noch erinnert der buckelige Schotterweg nicht an eine fertige Autobahnstraße. „Ein Härtetest für das Auto“, meint Brandl, während er sich seinen Weg in die Tiefen des Berges bahnt. Am Ende des Vortriebs angekommen, füllt er eine „Spritzkiste“ mit verarbeitetem Beton an. Eine Stunde später schießt er 5 mm dicke Nägel in den Baustoff. Durch den Druckaufwand, der für die Entfernung der Nägel benötigt wird, lässt sich die Festigkeit des Betons bestimmen.

Einsatzfahrzeug mit mobilem Prüfsortiment.

Wieder am Tunnelportal angekommen, nimmt der Techniker verschiedene Messungen am Frischbeton vor. Mit „an Bord“ hat er dafür ein spezielles Sortiment an Geräten: „Ich messe das Ausbreitmaß des Betons, um seine Konsistenz zu prüfen“, erläutert Brandl. Dafür kommt der „Ausbreittisch“ zum Einsatz. Über eine Kegelform wird der frische Beton auf den Tisch aufgebracht und nach Abzug der Form seine Ausbreitung gemessen. Das so erhaltene Ausbreitmaß gibt über die Steifheit des Betons Auskunft. Für die Sicherung des Tauerntunnels wird ein spezieller Beton benötigt, der nicht zu steif sein darf. Auf den ersten Blick verwunderlich: der Mikrowellenherd, den Brandl in seinem Einsatzfahrzeug mitführt. „Damit machen wir eine ‚Frischbetonröstung’“, erläutert er. So wird der Wassergehalt des Betons ermittelt, der bestimmten Normen entsprechen muss.

Feinabstimmung der Betonrezeptur.

Seine Arbeit sieht der Techniker als eine Art Feinabstimmung: „Schwankungen können im Zuschlag (Sande, Kies) vorkommen; das gleichen wir dann durch die Modifizierung der Rezeptur – die Zusammenstellung von Zement, Wasser, Zusatzmitteln und Gesteinskörnern – aus.“

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