Kunst & Kultur

Der Kunst verpflichtet …

LEUBE Skulpturenweg

Anlässlich des 175-jährigen Firmenjubiläums im Juni 2013 wurde entlang des St. Leonharder Treppelwegs der LEUBE_Skulpturenweg eröffnet. Spaziergängern bietet dieser einen Einblick in die Vielfalt zeitgenössischer Bildhauerei. Der Aufbau des Skulpturenwegs ist Nachfolger des erfolgreichen „Artist-in-Residence“-Kunstprogramms, das von 1995 bis 2005 am LEUBE-Areal durchgeführt wurde.

2008 setzte die Unternehmerfamilie mit elliptisch gepflanzten Weiden dem Gründer Dr. Gustav Ernst Leube ein bleibendes Denkmal. Die „Baumspirale“ nach einer Idee der Salzburger Architekten „Lechner und Lechner Architects“ fügt sich quasi nahtlos in die umgebende Natur ein.

Das jüngste Projekt, die „Pixelröhre Leonhard 8/8“ von Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt, ist eine Betonröhre, die innen und außen lückenlos mit gerasterter Spiegelfolie versehen ist. Sie ist ein Kunstwerk der Gegensätze, wie das Künstlerduo aus Deutschland erklärt: „Aus der Ferne wirkt die Pixelröhre wie eine visuelle Störung der Landschaft oder das Flimmern einer Fata Morgana. Obwohl sie wuchtig gebaut ist, verschwindet sie jedoch im Wald. Ihre acht mal acht Zentimeter großen quadratischen Spiegel-Pixel erinnern an ein digitales Bild und verwandeln die Pixelröhre gleichsam in ein Wesen, das unseren Blick mit Facettenaugen erwidert.“

Zum Skulpturenweg gehört außerdem die „Skandal im Paradies“ genannte leuchtend rote Kugelversion eines Baumhauses der Wiener Künstlerin Ona B.. „Streng behütet wie ich war, ist das erste Baumhaus in der Kindheit die einzige Zuflucht, geheimer Ort und ureigene Identitätsschmiede gewesen“, so die Künstlerin.

In einem Pavillon aus Beton liegen neu Betonkreuze, teils übereinander gestapelt – „VOIDS“, das dritte Kunstwerk vom deutschen Künstler Günter Unterburger. Jedes Kreuz enthält die Negativform einer Christusfigur, also eine Hohlform, die der Künstler als Leerstelle für den Betrachter interpretiert. Die Christusfigur als Symbol für Leid und Erlösung ist eigentlich abwesend und der Besucher muss sich die positive Form selbst vorstellen. Drei weitere Betonkreuze von Günter Unterburger sind als Dauerleihgabe im Salzburger Dommuseum zu bewundern.

Die pinkfarbene Betonplattform „Come back tomorrow“ der Französin Alix Delmas unterstreicht mit ihrer über eine freitragende Treppe eindrucksvoll die Leichtigkeit, die Beton ausstrahlen kann. Die Bauform ohne sichtbare Stützen und die große Fläche aus massivem Beton kontrastieren mit der Leichtigkeit, mit der die Plattform über dem Boden schwebt.

Alle Werke sind frei zugänglich – direkt begehbar sind die Baumspirale, die Pixelröhre und VOIDS.

In dem nachstehenden Videoclip haben wir die Entstehung eines unserer Kunstwerke dokumentiert. Einfach auf PLAY klicken und los geht ein spannender Exkurs in den Gartenauer Wald.

LEUBE Artist-in-Residence
1995 – 2005

Das LEUBE Sponsoring-Projekt zur Förderung junger, aufstrebender Talente der bildenden Kunst war über 10 Jahre ein großer Erfolg.

Junge Künstler aus aller Welt wurden damals eingeladen, in der Gartenauer Künstlerkolonie zu leben, zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln. Zahlreiche Salzburger Galerien hatten den jungen Künstlern auch Ausstellungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt.

Auflistung LEUBE artist in residence  1995 – 2005

Das Kunst- und Kulturengagement der LEUBE- Gruppe findet auch öffentliche Anerkennung: So erhielten wir den österreichischen Kunstpreis „maecenas“ ein klarer Hinweis auf den Stellenwert, den man LEUBE im Bereich des Kunstsponsorings beimisst.

Der „maecenas“ ist ein undotierter Kunstsponsoringpreis, der vom unabhängigen Wirtschaftskomitee „Initiativen Wirtschaft für Kunst“ seit 1989 jährlich vergeben wird. Im Rahmen einer großen Gala im Wiener Hotel Imperial konnten Geschäftsführer Rudolf Zrost und Frau Susanne Zrost-Treul die begehrte „maecenas“ – Skulptur in der Kategorie „Projekte Klein- und Mittelbetriebe“ entgegennehmen.

Kleine Künstler am Werk
1998 – 2011

‚Kinder & Künstler‘ hieß unser Projekt, bei dem sich Kinder von Mitarbeitern und Anrainern unter fachkundiger Anleitung eine Woche in den Sommerferien am LEUBE-Werksgelände künstlerisch ausdrücken konnten. In verschiedenen Workshops wie Malen, Collagetechnik, Basteln mit Ton, Fotografieren, usw. nahmen jährlich ca. 100 Kinder teil. Die Kunstwochen fanden zehn mal, zwischen 1998 und 2011, statt.

Außerdem …

… unterstützen wir einige lokale Veranstaltungen wie z.B. die Festspiele Burg Golling, den Traditionskirtag St. Leonhard, die Grödiger Krampusse u.ä.  mit Werbeeinschaltungen, Tombolapreisen, Mitgliedschaften und mehr.

Winter Hörbelt LEUBE

„Pixelröhre Leonhard 8/8“, Winter/Hörbelt, 2013

Ona B. LEUBE

„Skandal im Paradies“, Ona B., 2011

Günter Unterburger LEUBE

„VOIDS“, Günter Unterburger, 2003/2011

Alix Delmas LEUBE

„Come back tomorrow“, Alix Delmas, 2009/2010

 

Lechner Lechner LEUBE

„Baumspirale“, Lechner/Lechner, 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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